Gesunde Haut und Zähne – Wasser macht’s möglich

Gesunde Haut und Zähne – Wasser macht’s möglich
Gesundheit & Fitness
Gesunde Haut und Zähne – Wasser macht’s möglich

Der tägliche Genuss von Trinkwasser ist nicht nur wichtig für einen stabilen Wasserhaushalt, sondern hat auch positive Effekte auf Haut und Zähne.

Vitalquelle für die Haut

Wissenschaftler der Berliner Charité unter Leitung von Dr. Michael Boschmann untersuchten die Wirkung des Trinkens von Leitungswasser auf die Haut und konnten Interessantes beobachten: Schon etwa zehn Minuten nach dem Trinken wird die Haut besser durchblutet, mit mehr Sauerstoff versorgt und so der Hautstoffwechsel „angekurbelt“. Die erhöhte Stoffwechselaktivität unterstützt die Schutz- und Abwehrfunktion der Haut. Dieser innere „Vitalisierungseffekt“ könnte sich langfristig in einem frischeren Aussehen der Haut bemerkbar machen. Wasser aus der Leitung, so die Ergebnisse der Studie, ist nicht nur ein idealer Durstlöscher, sondern auch eine „Vitalquelle“ für die Haut.

Die Haut schützt und reguliert die Körpertemperatur

Unsere Haut profitiert außerordentlich von einer guten Flüssigkeitsversorgung. Denn: Sie besteht zu 80 Prozent aus Wasser und speichert damit etwa ein Drittel der gesamten im menschlichen Körper vorhandenen Flüssigkeit. Die Haut eines erwachsenen Menschen bedeckt, je nach Körpergröße, eine Fläche von bis zu zwei Quadratmetern. Für die Schutz- und Abwehrfunktion gegenüber äußeren Einflüssen und auch für die Wärmeregulation des Körpers hat sie aufgrund ihrer großen Oberfläche eine lebenswichtige Bedeutung. Deshalb ist es wichtig, sie gut zu unterstützen. Entscheidend ist neben einer vitamin- und mineralstoffreichen Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse vor allem eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr.

Viel trinken für Zahnschutz

Wer Zähnen und Zahnfleisch zusätzlich zum regelmäßigen Zähneputzen etwas Gutes tun möchte, sollte öfter zum Wasserglas greifen: Eine gute Trinkwasserversorgung fördert die Produktion von Speichel, der wiederum positiv auf den Zahnschmelz wirkt. Einige Schlucke Wasser oder das Ausspülen des Mundes nach dem Essen können die Zähne vor Bakterienangriffen schützen. Und: Trinkwasser liefert – anders als zuckergesüßte Getränke – keine Nährstoffe, die das Bakterienwachstum fördern.

Alle Nährstoffe zur Gesunderhaltung der Zähne werden über den Zahnschmelz aufgenommen. Da dieser aber nicht an den Blutkreislauf angeschlossen ist, stellt allein der Speichel den „Nachschub“ sicher. Ist der Speichelfluss gering, sind Zahnprobleme vorprogrammiert. Dieser hängt entscheidend vom Wassergehalt des Körpers ab: Steht ausreichend Flüssigkeit zur Verfügung, werden pro Tag zirka ein halber bis eineinhalb Liter Speichel produziert. Bei Wassermangel spart der Körper hier zuerst Flüssigkeit ein: Der Speichelfluss wird minimiert, die Schleimhäute in Mund und Rachen werden trocken. Dann erst wird Durst ausgelöst, um den Wassermangel wieder zu beheben. Wer regelmäßig und ausreichend trinkt, kann die „Sparmaßnahmen“ des Körpers verhindern und gleichzeitig, durch den Kontakt des Wassers mit der Mundschleimhaut, einen Anreiz zur vermehrten Speichelproduktion geben. Je mehr Speichel produziert wird, desto besser ist die Spülwirkung und somit die Selbstreinigung der Zähne und Zahnzwischenräume.

Schnelle Zahnpflege mit Wasser

Wer zu den Mahlzeiten trinkt, kann „zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen“: Zum einen ist für den Wasserhaushalt gesorgt und zum anderen kann man vermeiden, dass Speisereste an den Zähnen kleben bleiben. Spätestens nach dem Essen sollte man auf jeden Fall zu einem Glas Wasser greifen, um einige Schlucke zu trinken oder den Mund auszuspülen. Die Zähne können so sehr wirkungsvoll gegen Bakterienangriffe geschützt werden – besonders dann, wenn keine Gelegenheit zum Zähneputzen besteht.

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