Erwachsene und Senioren – eine angepasste Trinkmenge ist wichtig

Erwachsene und Senioren – eine angepasste Trinkmenge ist wichtig
Gesundheit & Fitness
Erwachsene und Senioren – eine angepasste Trinkmenge ist wichtig

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, täglich 1,5 Liter Flüssigkeit zu trinken, dabei sollten idealerweise Wasser und kalorienarme Getränke bevorzugt werden. Die empfohlene Menge orientiert sich an der täglichen Energiezufuhr: Bei Erwachsenen rechnet man mit einem Milliliter pro Kilokalorie. Die Nationale Verzehrsstudie II (2008) stellte fest, dass die Deutschen dieser Empfehlung folgen und in der Regel ausreichend trinken. Männer trinken durchschnittlich 2.351 Gramm alkoholfreie Getränke pro Tag und Frauen 2.285 Gramm pro Tag. Ebenfalls positiv: Wasser macht dabei etwa die Hälfte der Getränke aus. Etwa ein Viertel entfällt auf Kaffee und Tee und zirka zehn bis elf Prozent auf Säfte und Nektare.

Trinkwasser eignet sich ideal als Durstlöscher. Es ist kalorienarm, qualitativ hochwertig, immer und nahezu überall verfügbar und zudem im Vergleich zu anderen Durstlöschern unschlagbar preiswert.

Erhöhter Flüssigkeitsbedarf

Die Empfehlungen der DGE gelten für klimatische Verhältnisse wie im Mitteleuropa, eine bedarfsgerechte Energiezufuhr und leichte körperliche Tätigkeit. Das bedeutet: bei anstrengenden körperlichen Aktivitäten oder Sport oder bei großer Hitze erhöht sich der Flüssigkeitsbedarf, weil er mehr schwitzt. Auch eine protein- oder salzreiche Ernährung, Diäten oder Erkrankungen können den täglichen Bedarf an Flüssigkeit erhöhen.

Im Alter mehr trinken

Gesunden älteren Menschen empfiehlt die DGE eine tägliche Flüssigkeitszufuhr von 2,25 Litern. 1,3 Liter sollten über Getränke und die restliche Menge über das Essen aufgenommen werden. Mit zunehmendem Lebensalter sinkt der Wassergehalt unseres Körpers und damit die Flüssigkeitsreserve. Gleichzeitig nimmt das Durstgefühl ab. Deshalb trinken viele ältere Menschen zu wenig. Bei sommerlicher Hitze und starkem Schwitzen kommt es daher nicht selten zu regelrechter Austrocknung: Das kann zu Verwirrtheitszuständen bis hin zum Kreislaufkollaps führen. Um eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu gewährleisten, sollten Senioren ganz besonders auf ihr Trinkverhalten achten und sich nicht auf das Durstsignal verlassen. Das Forum Trinkwasser e.V. rät: Stellen Sie sich einen Tages-Trinkplan auf. So wird das regelmäßige Trinken nicht vergessen und der Tagesbedarf gedeckt. Trinkwasser eignet sich besonders, denn es ist jederzeit und überall verfügbar.

Bereits ein geringer Flüssigkeitsmangel hat große Auswirkungen

Hat der Körper zu wenig Flüssigkeit, zeigt sich das oftmals zuerst an den Schleimhäuten und der Haut. Die Schleimhaut zum Beispiel im Mund ist trocken, und die Funktion der Haut gestört, weil sie schlechter durchblutet sind. Man schwitzt weniger und die Körpertemperatur steigt. Es folgen Kreislaufprobleme sowie Störungen des Nervensystems und anderer Organe. Auch sind die Aufmerksamkeit und das Gedächtnis eingeschränkt, und die Gefahr zu stürzen steigt. Bereits ab einem Flüssigkeitsmangel von zwei Prozent der Körpermasse muss mit einer Einschränkung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit gerechnet werden. Ein Flüssigkeitsdefizit von 20 Prozent wird als lebensbedrohlich angesehen.

Laden Sie sich hier Trink-Tipps des Forum Trinkwasser e.V. für Senioren herunter.

Weiterführende Informationen:
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