Grundwasser

Überall in Deutschland können wir Trinkwasser aus der Leitung genussvoll und bedenkenlos trinken. Aber je nachdem, ob wir in den Alpen oder an der Nordsee leben, in Köln oder in Dresden, schmeckt das Wasser anders. Woran das liegt?
Noch nie wurde so intensiv über knapper werdende Trinkwasserressourcen berichtet wie in diesem Sommer. Noch nie haben so viele Versorger zum sorgsamen Umgang mit Trinkwasser aufgerufen wie in diesem Jahr. Wenn das Wasser aber knapp wird, warum dann nicht einfach Meerwasser entsalzen?
Frühjahr und Sommer 2022 waren in ganz Europa extrem trocken. Ein weiteres Trockenjahr in einer Reihe von Trockenjahren. Geht uns mit der Trockenheit das Trinkwasser aus? Auf was müssen wir uns vorbereiten? Und was passiert, wenn tatsächlich kein Wasser mehr aus dem Hahn kommt?
Wie wird aus Wasser eigentlich Trinkwasser? Woher kommt das kühle Nass aus meinem Wasserhahn? Was kostet mich das Wasser? Auf diese Fragen weiß die Mehrheit der Deutschen keine rechte Antwort, wie regelmäßige Umfragen der deutschen Wasserversorger zeigen.
Die Erde verfügt über unendliche Wasserressourcen, doch für den Menschen nutzbar ist nur ein sehr geringer Teil davon. Und der liegt größtenteils verborgen tief unterhalb der Erdoberfläche – unser Grundwasser.
Der Name Rudolf Virchow ist untrennbar mit der Medizin verbunden. Weniger bekannt ist, dass der Arzt, Pathologe, Prähistoriker und Politiker auch Großes für die Wasserversorgung geleistet hat.
Das aus Grundwasser gewonnene Trinkwasser (in Deutschland über 60 Prozent) enthält Mineralien, die aus dem Erdreich gelöst werden. Anders bei Oberflächenwasser ...